Namibia 2013 - Headline
Flagge Namibia

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Oryx Antilope Giraffen in Saufstellung Himbafrau mit Kind Deadvlei
Namibia 2013 - Traum und Wirklichkeit
Namibia 2013
Donnerstag, 3. September 2013
Von Solitaire zur Sossusvlei Lodge
Fahrstrecke: 230 km Gravelroad
Wetter: 15/33 °C, leichter Morgennebel, wolkenlos, schwachwindig

Geweckt wurden wir von Hahnenkrähen, Gänse- und Entengeschnatter, Pfaurufen, Taubengurren und dem Gefitschel des Ventilators, den wir die ganze Nacht laufen hatten, weil es gestern Abend 29 Grad im Zimmer waren. Er hat es aber nur geschafft, die Temperatur auf 24 Grad runterzubringen. Als Entschädigung gibt es ein gutes Frühstück einschl. Buschmannbedienung.

Am Solitaire Roadhouse tanken wir, holen uns zwei Brötchen beim Bäcker, der besten Apfelkuchen in Namibia backen soll. Aber nach dem üppigen Frühstück ist uns nicht mehr nach Apfelkuchen.


Roadhouse Solitaire

Solitaire Roadhouse mit Lodge und Tankstelle


Mit etwa 60 km/h durch Berge, Grassteppe, Baumsavanne, also wechselnde Landschaften, nähern wir uns einem Höhepunkt der Reise, den Dünen vom Sossusvlei.


Gnus
Gnus im Schatten von Büschen und Webervögel haben ein riesiges Nest gebaut


Bei der Ankunft auf der Sossusvlei Lodge werden wir mit einem Apfelsaft mit einer Weintraube drin begrüßt. Zur Erfrischung bekommen wir noch einen eiskalten weißen Waschlappen in die Hand gedrückt. Das war nach der zwar kurzen, aber staubigen Fahrt durch heiße Luft eine willkommene Erfrischung.


Bungalow der Sossusvlei Lodge
Zeltbungalow in der Sossusvlei Lodge


Bungalow der Sossusvlei Lodge


Kameldornbaum mit Webervögelnest
Gleich hinter der Lodge steht dieser schöne Baum mit einem großen Nest der Webervögel.


Grassteppe im Sunset
Die Grassteppe leuchtet in der untergehenden Sonne.


Tour zum Sussusvlei
Am Freitagmorgen lingelt 6:15 Uhr unser Handywecker. Draußen ist es schon eine Weile hell. Autofahrgeräusche von der nahen Schotterpiste waren schon seit einer halben Stunde wahrzunehmen. Unser Rucksack ist gepackt. Wir sind bereit für die geführte Tour in das Sossusvlei.

Der Guide Paulus startet den Landrover, insgesamt sind wir acht Personen,und los geht’s.


Heissluftballon über der Namib
Heissluftballon über der Namib


Landschaft der Namib
Landschaft der Namib


Strauß in der Namib
Einsamer Strauß


Markante Düne
Markante Düne


 Trockenes Vlei
Blick in ein trockenes Vlei


Big Daddy
Hinauf auf Big Daddy


Blick ins Deadvlei
Blick ins Deadvlei


Breakfast im Sossusvlei
Breakfast im Sossusvlei


Die Tour endet so gegen 11 Uhr wieder in der Sossusvlei Lodge. Am Spätnachmittag fahren wir selbst zum Sesriem Canyon und wandern durch die vom Wasser geschaffene Schlucht.



Sesriem Canyon
Sesriem Canyon


Noch einmal Sossusvlei
Heute, am Samstag, fahren wir noch einmal selbst bis zum Sossusvlei. Gestern konnten wir uns überzeugen, dass es nicht unmöglich ist, die letzten fünf Kilometer Sandpisten selbst zu fahren, wenn man ein Allradfahrzeug hat.

Als wir fünf Minuten nach sieben starten, liegt noch leichter Bodennebel rings um uns vor den Bergen.


Bodennebel vor den Bergen der Namib
Bodennebel vor den Bergen der Namib


Wir fahren die 60 km bis zum Parkplatz durch und "hängen" uns dann an einen Tour-Landrover. Wo die Guides langfahren, muss die Sandpiste zu bewältigen sein. Ich habe zwar etwas Mühe, genau in seiner Spur zu folgen, aber wir schaffen es ohne stecken zu bleiben. Anschließend wandern wir noch einmal direkt ins Deadvlei, denn gestern war die Aufenthaltszeit hier einfach zu kurz. So ist das meist bei geführten Touren - von Allem etwas, aber Nichts richtig.


Im Deadvlei
Im Deadvlei


Im Deadvlei
Im Deadvlei


Im Deadvlei
Im Deadvlei


Als die Mittagshitze zu groß wird, fahren wir hinter ins Sossusvlei und suchen uns einen freien Tisch unter einem der Kameldornbäume. Dort können wir in aller Ruhe picknicken und anschließend wieder zurückfahren zur Lodge.

Gegen 16 Uhr fahren wir dann noch einmal in den Park, um die Düne 45 in der Abendsonne zu erleben.

Markante Düne in der Abendsonne
Markante Düne in der Abendsonne


Düne 45
Düne 45


Oryxantilope
Oryxantilope


Bei der Rückfahrt halten wir noch an den sogenannten Feenkreisen. Kreisrunde Stellen in der spärlichen Grasfläche sind völlig kahl. Wie sie genau entstanden sind, weiß man bis heute immer noch nicht genau. Natürlich hatte man wieder mal Außerirdische dafür verantwortlich gemacht. Aber die seriöse Wissenschaft geht inzwischen aus, dass dafür Termiten verantwortlich sein könnten. Endgültige Beweise dafür liegen aber wohl imer noch nicht vor.


Feenkreise
Sogenannte Feenkreise

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