Australien 2012 - Mit dem Adventure Camper von Perth nach Cairns
London Bridge Flagge Australien Sunset in Weipa

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Australien 2012 - Von Perth nach Cairns
Australien 2009 -
Sonntag, 5. August 2012
Von Coen nach Weipa

Fahrstrecke: 262 km, davon 219 km Gravelroad
Wetter: 12/31 °C, meist wolkenlos, schwacher Wind


Routenkarte
Von Coen nach Weipa

Nach 23 Kilometern beginnt die Gravelroad. Vorerst ist sie sehr breit, teils sandig oder mit leichter Splitauflage, insgesamt aber sehr glatt. In relativ kurzen Abständen von nur einigen Kilometern kommen uns von Norden einige Camper entgegen, die heute früh sicher am Archer River Roadhouse abgefahren sind. Nach zwei Dips durch trockene Floodways ist es mit der glatten Piste vorbei. Jetzt ist sie welliger, löchriger und bietet mehr „Wellblech“.

Durch den Staub, bei der überwiegend östlichen Windrichtung, sind sogar die Bäume und Sträucher an der linken Seite stark eingestaubt und eher bräunlich statt grün.


Staubiger Busch am Cape York Track
Staubiger Busch am Cape York Track

Der Cape York Track erinnert uns an die Fahrt zum Cape Leveque. Er ist genauso breit, wie die Piste dort, wie eine Wanne ausgebildet, hat hartes „Wellblech“ und viele hart festgefahrene erdige Stellen. Stellenweise ist der Track schmaler und windet sich in weiten Kurven zwischen Granitfelsen hindurch.

Kurz vor 10 Uhr sind wir am Archer River Roadhouse. Starke Bewölkung ist inzwischen aufgezogen. Trotzdem ist aber immer noch schönstes Wetter. Diesel kostet hier 1,67, „powered sites“ gibt es nicht, „unpowered“ kostet 10 Dollar je Person. Das Roadhouse macht einen guten Eindruck. Fish’n Chips kosten 10,50 Dollar. Es gibt einen ordentlichen Aufenthalts- und Gastbereich mit Fernseher. Bei der Rückfahrt werden wir vielleicht die Burger probieren, die hier besonders gut sein sollen.


Tanksäulen am Archer River Roadhouse
Tanksäulen am Archer River Roadhouse

Gleich hinter dem Roadhouse quert man über eine Betonfurt das breite Bett des Archer River. Nur unter der kurzen Brücke in der Mitte fließt noch etwas Wasser hindurch.

Zu beiden Seiten ist das Gras am Straßenrand extrem rotbraun gefärbt durch den Staub. Wegen der Hauptwindrichtung rechts aber nur etwa zwei bis drei Meter neben dem Track. Links ist der staubgefärbte Streifen etwa 50 Meter breit.


Der Wind treibt den Staub auf die eine Seite
Der Wind treibt den Staub auf die eine Seite, ...


die andere bleibt weitgehend grün
... die andere bleibt weitgehend grün.

Richtung Weipa müssen wir viele Kilometer mit hartem Wellblech und tiefen Spurrinnen im Splitt in Kauf nehmen. Dazu ist die Piste noch wellig. Das Auto beginnt an manchen Stellen zu hüpfen. Noch ein bisschen schneller und wir heben ab.

Weipa ist ein sehr weitläufiger Industrieort und auf den ersten Blick unattraktiv. Das Kulturzentrum mit Information hat heute geschlossen. Einer Infotafel nach, kam es in dieser Gegend 1606 zum ersten Kontakt zwischen Weißen und Aborigines.

Der Caravanpark kostet 30 Dollar. Unsere Buchung, die sich auf Sonntag bis Dienstag bezog, wird auf Samstag bis Montag geändert. Leider gibt es keine Campkitchen hier.

Beim Sonnenuntergang ist es sehr dunstig am Horizont. Die Aufnahmen werden deshalb leider ein bisschen unscharf.


Sunset in Weipa am Sonntag
Sunset in Weipa am Sonntag


Sunset in Weipa am Montag
Sunset in Weipa am Montag


Sunset in Weipa am Montag
Sunset in Weipa am Montag

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